In Pusztaszentlászló
,West-Ungarn, im Mittelpunkt der Region Zala, 20km von der Kreisstadt
Zalaegerszeg, 50 km vom Balaton, 30 km von der kroatisch-slowenischen
Grenze befindet sich der naturnahe Thermalstrand und die Campinganlage
Aqua Barbara. Die Anlage wurde erst vor Kurzem fertiggestellt.
Sie ist eingebettet in eine romantische Hügellandschaft mit
Naturseen und Weinbau und umfasst eine Grundfläche von 100.000
qm.
Der Besucher genießt in dieser schönen Anlage die wohltuende
Wirkung eines heilenden Thermalwassers der besonderen Art. Das
12000 Jahre alte, aus einer Tiefe von 816 Metern gewonnene weiche
natriumhydrogenkarbonat-,fluoridhaltige Thermalwasser füllt
Indoor- und Outdoorbecken. Im Schwimmbecken hat das Wasser eine
Temperatur von 27-29°C, im Erlebnisbecken von 34-37°C,
im Kinderbecken von 30-33°C. Die Wasserfläche aller Becken
erreicht 1000 qm. Am Austritt beträgt die Temperatur des
Wassers 50°C. Über die hervorragende Qualität des
Wassers sind sämtliche Zertifikate vorhanden. Die Pump- und
Filteranlagen der Becken befinden sich alle unterirdisch.
In einem der Gebäude mit 1.000 m² Nutzfläche sich
sämtliche sanitären Einrichtungen sowie Garderoben und
Kabinen installiert. Im Obergeschoß befindet sich eine volleingerichtete
,100m² große Wohnung.
Auf ca. 17.000 qm wurde das Thermalbad errichtet.
32.077m² sind für den Bau eines Campingplatzes vorgesehen.
Derzeit sind davon 15.000 qm
(60 Plätze) bereits voll mit Abwasserkanal, Wasser, Strom
und TV-Kabel erschlossen.
Weitere 43.000 qm Bauland liegen brach. Dort ist der Bau eines
Hotels mit 10.000 qm Grundfläche und. 300 Betten sowie grosszüigem
Hallenbad bereits genehmigt.
Der beschrankte Besucherparkplatz umfasst 3.850 qm.
Die
Anlage ist aktuell geschlossen und steht für 2,3 Mio. €
zum Verkauf.
Projekt
Der
Betreiber konnte das Hotel nicht mehr bauen. Auf dem flachen Land
kann ohne Beherbergung keine hinreichende Frequenz aufgebaut werden.
Das Modell „Balatoncare“ steht am Anfang. Bisher wurde
lediglich der Bauplatz gerodet. Sein Initiator ist Experte auf
dem Gebiet der Heviz-Kuren und sein Therapie-Konzept für
„Balatoncare“ räumlich, organisatorisch und personell
perfekt. Das Konzept hat aber einige Schönheitsfehler: Die
Bauzeit, den Investitionsaufwand auf volles Risiko, das Fehlen
von eigenem Thermal- und Heilwasser, die geologischen, klimatischen
und biologischen Verhältnisse am Seeufer, also Mückenplage,
Feuchtigkeit und Winterstürme, sowie abzusehende Probleme
mit der Administration in exponierter Stadt-Seelage.
Das
für Balatoncare entwickelte Belegungs- und Leistungskonzept
könnte man nach Szentlaszló mitnehmen und die Anlage
adaptieren. Die Investtion reduziert sich auf auf maximal 4,0
Mio. Auf dem erschlossenen Campingplatz würden, schrittweise
mit deren Verkauf, barrierefreie
Bungalows
errichtet, vor dem Winter käme ein Appartementhaus mit Hallenbad
dazu. 80% der Wohnbauten würden in Wohnungseigentum verkauft
und der Aufwand für die Badeanlage großenteils über
Verwaltungskosten der Wohneinheiten eingebracht.
Mir gefällt auch die Marke:“Aqua Barbara“.
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